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Küchenmodernisierung

Bei der Küchenmodernisierung auf Energieeffizienz und Lautstärke achten

Besitzer von alten Küchen kennen das: Die Spülmaschine gluckert laut vor sich hin, die Küchenmöbel entsprechen nicht mehr dem heutigen Geschmack und sind in der Funktion eingeschränkt, der Kühlschrank schließt nicht mehr richtig und die Arbeitsplatte hat auch schon einmal bessere Zeiten gesehen. Ist dies oder andere Dinge der Fall, so steht eine Küchenmodernisierung an.

Küchenmodernisierung mit energieeffizienten Geräten

Als ambitionierter Heimwerker ist solch eine Küchenmodernisierung auch selbst machbar, allerdings sollte man nicht nur an ein stimmiges Design und hochwertige Materialien denken, sondern auch einen kritischen Blick auf die Elektrogeräte wie Kühlschrank, Herd und Spülmaschine werfen. Moderne Hausgeräte sind nicht nur sehr sparsam im Energieverbrauch, dank der vielen Extras sorgen sie im Alltag für besonders viel Komfort.
Angesichts der wohl auch in Zukunft recht hohen Energiekosten lohnt sich bei der Küchenmodernisierung der Austausch von alten Energiefressern gegen effiziente Neugeräte. Schon nach kurzer Zeit hat sich der Anschaffungspreis amortisiert.

Moderne Elektrogeräte im Verbrauch deutlich günstiger

Bei einer neuen Küche birgt der Kühlschrank das größte Einsparpotential, weil er ununterbrochen läuft. Dazu folgendes Beispiel:
Eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Jahr 2000 benötigt jährlich rund 430 kWh (Kilowattstunden), ein neuwertiges Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ dagegen nur 130 kWh. Nimmt man jetzt einen durchschnittlichen Strompreis von 0,27/kWh kann man durch die Neuanschaffung satte 80 Euro pro Jahr sparen.
Hausgeräte+_Grafik Kühlgerätetausch

Bei Geschirrspülern sieht es ähnlich aus, bei modernen Geräten haben sich Energie- und Wasserverbrauch erheblich reduziert. Ein Altgerät verbraucht pro Spülgang rund 19 Liter und mehr, bei modernen Spülmaschinen liegt dieser Wert bei deutlich unter 10 Liter pro Spülgang, Spülmaschinen mit speziellen Wasserspeicher verbrauchen sogar nur rund 6 Liter.

Möglich wird dies u.a. durch verbesserte technische Ausstattungen. Denn moderne Geschirrspüler haben mehrere Sprüharme, mit denen sie das heiße Wasser optimal auf dem Geschirr verteilen, außerdem ist bei solchen moderneren Geräten die Korbgestaltung optimiert.
Auf ein Jahr hochgerechnet, lassen sich mit einer neuen Spülmaschine bis zu 2.500 Liter Wasser sparen. Das entspricht einer Wassermenge von etwa 18 Badewannenfüllungen.

Schneller & Energiesparend Kochen mit Induktions-Herden

Induktionskochfelder sind in modernen Küchen immer öfter die erste Wahl. Sie punkten insbesondere durch ihre Schnelligkeit und eine hohe Energieeffizienz. 1 Liter Wasser kocht auf einem Induktionskochfeld etwa doppelt so schnell wie auf dem klassischen GlasKeramikkochfeld und spart dabei sogar noch rund 25% Strom ein. Das Wasser kocht so schnell, weil die Wärme direkt im Topfboden entsteht – das Kochfeld selbst bleibt relativ kühl. Die Hitze wird über ein Magnetfeld erzeugt und zwar erst, wenn ein dafür geeigneter Topf mit magnetisierbarem Boden auf der Kochzone steht: Durch ein elektromagnetisches Wechselfeld laden Wirbelströme das leitende Material des Topfbodens auf.

Neue Küche von Miele
Quelle: Miele
Ein weiterer Vorteil von Induktions-Kochplatten:
Weil sich das Induktionskochfeld nur durch den Kontakt mit Pfanne oder Topf leicht erhitzt, kühlt es innerhalb von 10 Minuten wieder ab – das klassische Kochfeld braucht hier bis zu 50 Minuten.
Deshalb ist auch die Reinigung besonders leicht, denn das Kochfeld wird erst gar nicht so heiß, dass sich Verschmutzungen einbrennen könnten.

Geeignete Töpfe für Induktionsherde

Für das Kochen mit Induktion sind zum Beispiel Edelstahltöpfe mit ferromagnetischem Boden oder auch Bräter und Pfannen aus Gusseisen sehr gut geeignet.

Mit einem Magneten lässt sich ganz leicht überprüfen on der Topf für Induktion geeignet ist oder nicht: Bleibt der Magnet am Topfboden haften, eignet sich das Kochgeschirr für den Induktionsherd.

Küchenmodernisierung: Komfortable Extras erleichtern den Alltag

Neben einem geringen Energie- und Wasserverbrauch punkten moderne Geräte in der neuen Küche durch Extras und einem hohen Bedienkomfort. Kühlgeräte beispielsweise verlängern mit integrierten Kaltlagerfächern die Haltbarkeit von Lebensmitteln deutlich:
In diesen Fächern herrschen fast 0°C und niedriger Feuchtigkeit. In solch einer kalten und trockenen Umgebung bleiben verpackte Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Milchprodukte bis zu 3x länger frisch als in herkömmlichen Kühlschränken.

Das Kaltlagerfach mit hoher Luftfeuchtigkeit hingegen hält unverpackte Früchte, Gemüse und Salate knackig frisch. Ebenfalls praktisch ist die No-Frost-Funktion. Diese wirkt dem Energiefresser Eis entgegen – das Gefrierfach führt dann die Luftfeuchtigkeit kontinuierlich nach außen ab und das lästige Abtauen entfällt.

Spülmaschinen verfügen heute über viele Spezialprogramme für den individuellen Bedarf: Wer es eilig hat, nutzt das Kurzprogramm, der Kostenbewusste wählt das stromsparende Eco-Programm. Viele Geräte bieten außerdem spezielle Programme für stark verschmutzte Töpfe, Gläser oder Babyflaschen.
Ein wichtiges Auswahlkriterium ist auch die Geräuschemission von Geschirrspülern, besonders in einer offenen Küche. Das neue Energielabel weist die Lautstärke von Hausgeräten mit aus. Dank der technischen Weiterentwicklungen liegen moderne Geschirrspüler bereits unter 50 Dezibel.

Bild im Titel: Hausgeräte+ / Liebherr

About Uwe

Uwe ist Autor und Gründer der Heimwerkerbude - Hauptsächlich für die Bereiche Schnäppchen, Testberichte und Umzug zuständig.

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